Kirchengemeinde Neuhausen/Erms

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Evangelischer Kindergarten AlbstraĂźe

Das Kindergarten ABC unten soll dazu dienen, unseren Kindergartenalltag ein wenig näher kennen zu lernen. Da wir nicht jeden Punkt ansprechen und jeden Abschnitt bis ins kleinste Detail ausführen können, bitten wir Sie, sich bei Unklarheiten oder Fragen persönlich an uns zu wenden.

Kinder

Sind so kleine Hände
winzige Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.

Sind so kleine FĂĽĂźe
mit so kleinen Zehen.
Darf man nicht drauf treten
können sie sonst nicht gehen. 

Sind so kleine Ohren 
scharf und ihr erlaubt.
Darf man nie anbrĂĽllen
werden davon taub.

Sind so schöne Münder
sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten
kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so klare Augen 
die noch alles sehn.
Darf man nie verbinden
können sie nichts sehen

Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
gehen kaputt dabei.

Ist so kleines RĂĽckgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.

Grade klare Menschen
wär ein schönes Ziel.
Leute ohne RĂĽckgrat 
haben wir schon zu viel.      

Bettina Wagner

            

Das Kindergarten ABC

A

Anfang

Aller Anfang ist schwer, aber zugleich auch spannend. Deshalb verlieren Sie nicht gleich die Geduld, auch wenn Sie Anfangsschwierigkeiten mit ihrem Kind haben. 

Sie und ihr Kind haben nun einen ganz neuen Abschnitt vor sich, der sicher viele Veränderungen mit sich bringen wird. 

Wir freuen uns darauf, einen Teil des Weges mit Ihnen gehen zu können!

Ankommen

Nach der Ankunft fĂĽhrt in aller Regel der erste Weg zur Garderobe, wo jedes Kind an seinem Platz seine Jacke, StraĂźenschuhe usw. verstaut, sich dann die Hausschuhe anzieht und die Vespertasche an einen Haken an einen Taschenwagen der jeweiligen Gruppe hängt. 

Danach begrüßen wir im jeweiligen Gruppenraum jedes Kind persönlich (dadurch zeigen wir ihm: „Schön das du da bist!“). Wir wollen dabei sein Naturell und seine Laune berücksichtigen.

Vormittags sollten in der Regel alle Kinder bis spätestens 9:00 Uhr (nachmittags bis 14:15 Uhr) eingetroffen sein, damit ihnen noch genügend Spiel- und Lernzeit bleibt.

Aufsichtspflicht

Die Erzieherinnen sind während der Öffnungszeiten der Einrichtung für die Kindergartenkinder verantwortlich. Die Aufsichtspflicht endet an der Grundstücksgrenze. Für den Weg zum Kindergarten sind die Eltern verantwortlich. Wenn ihr Kind alleine nach Hause gehen- bzw. alleine den Kindergarten verlassen darf, bitten wir um eine Einverständniserklärung mit Ihrer Unterschrift.

Angeleitete Beschäftigung

Angebote sind eine notwendige Ergänzung des Freispiels, bei denen die unterschiedlichsten Fähigkeiten der Kinder, wie z.B. ihre Sprache, ihre Körperbeherrschung oder  ihr soziales Verhalten gezielt gefördert werden. Zudem regen diese Angebote die Kontaktaufnahme an und tragen dazu bei, Regeln und Techniken zu erlernen, Problemlösungsschritte  zu erproben und Defizite auszugleichen. Je nach Art und Ziel der Aktivität (Singen, Musizieren, Malen, Werken, Gestalten, Kochen, Erzählen, Experimentieren, BilderbĂĽcher betrachten, Rollenspiele, Besuche und AusflĂĽge zur Umwelterkundung, Feste,…..) werden auch altersgemischte- oder altershomogene Kleingruppen gebildet und mit einzelnen Kindern oder auch mit der Gesamtgruppe durchgefĂĽhrt.

Alterseinstufung

Um den Kindern eine Orientierung zu geben, haben wir den verschiedenen Altersstufen folgende Tiernamen zugeordnet:

Die 3-4 jährigen sind „Mäuse oder Igel“

Die 4-5 jährigen sind „Schafe“

Die 5-6 jährigen sind „Elefanten“

B

Badetag/Spritzfest

Bei heiĂźen Temperaturen machen wir im Garten Badetag. Bitte dann mit Badeanzug, Handtuch, Kopftuch und eingecremtem Körper  (Sonnenschutz) in den Kindergarten kommen.

Besuche 

Immer wieder bekommen wir Besuch von Geschwisterkindern, ehemaligen Kindergartenkindern, Eltern etc. DarĂĽber freuen wir uns. Besuche sollten jedoch im Vorfeld mit uns abgesprochen werden. Geschwister und Schulkinder besuchen uns am besten an einem Nachmittag auĂźerhalb der Schulferien. Kindergarteneltern empfehlen wir den Vormittag, um einen umfassenden Einblick (Hospitation) in den Kindergartenalltag zu bekommen.

Beratungsstelle

„Brauch ich doch nicht?! Oder vielleicht doch?“

Bei einem Problem können wir Ihnen helfen, eine fĂĽr sie passende Fachkraft  fĂĽr eine Beratung hinzu zu ziehen, die die Situation klärend unterstĂĽtzt. 

In solchen Fällen stehen uns die Erziehungsberatungsstellen in Dettingen und das Jugendamt in Reutlingen als Kooperationspartner zur VerfĂĽgung.  Wenn Sie sich fĂĽr eine Beratung  entscheiden, stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur VerfĂĽgung und helfen Ihnen und stellen gerne erste Kontakte her. Sie können diese Hilfe aber auch selbst in Anspruch nehmen.

Bewegung

Bewegung in ihren verschiedensten Erscheinungsformen ist für die ganzheitliche Entwicklung eines Kindes von großer Bedeutung. Kinder reagieren auf Beschränkung ihres Bewegungsdranges mit vermehrter Unruhe, Reizbarkeit und Aggression. Aus diesen Gründen ist es Aufgabe von Erzieherinnen und Eltern, dem natürlichen Bewegungsdrang ausreichend Spielraum zu verschaffen. Beim täglichen Spiel sollten Kinder die Gelegenheit zum Herumtollen haben und von sich aus die zahlreichen natürlichen motorischen Grundübungen (Gehen, Laufen, Springen, Hüpfen, Klettern, Kriechen, Werfen, Fangen und Balancieren) ausführen und ausprobieren können.

Bildungshaus 3-10

Das Bildungshaus 3-10 ist ein Kooperationsprojekt des Kultusministeriums zwischen Kindergarten und Schule.

Projektziel

In den Bildungshäusern steht die intensive Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule im Vordergrund. Sie soll im Laufe der Modellphase so eng werden, dass eine durchgängige Bildungseinrichtung fĂĽr Drei- bis Zehnjährige- ein Pädagogischer Verbund- entsteht. 

Mit diesem Modellprojekt schlägt Baden-WĂĽrttemberg als erstes Bundesland neue Wege im Bereich der frĂĽhkindlichen Bildung und der Grundschulbildung ein. Gemeinsame Lern- und Spielzeiten in institutions- und jahrgangsĂĽbergreifenden Gruppen sind zentrale Strukturelemente dieses Modellprojekts. Der Orientierungsplan fĂĽr die Kindergärten und der Bildungsplan der Grundschule sind aufeinander abgestimmt. Sie bilden die Basis fĂĽr  die Arbeit im Bildungshaus.

(www.kultusportal-bw.de) 

BĂĽcher/Fachliteratur

Im Eingangsflur finden Sie unter anderem BĂĽcher/ Literatur rund um das Thema Bildung, Erziehung und Familie.  Gerne können Sie sich fĂĽr einen Monat eines dieser BĂĽcher ausleihen. Bitte tragen sie beim Ausleihen und ZurĂĽckgeben eines Buches Ihren Namen mit Datum in unsere Ausleihliste (hängt an der Magnetwand) ein.  Das hilft uns, einen Ăśberblick ĂĽber diese Medien zu behalten. 

C

Christliche Erziehung

Wir vermitteln den Kindern den christlichen Glauben, erzählen biblische Geschichten, singen Lieder und feiern Feste des Kirchenjahres. Wir sehen die religiöse Erziehung nicht als gesonderten Teil unserer Arbeit, sondern wollen diesen wichtigen Aspekt mit den Kindern aktiv gestalten und leben (Tischgebet, Tischgemeinschaft,…). 

D

Dankeschön

Dankeschön zu sagen ist oft schwer, aber wir hören es gern!

Datenschutz

Ihre Angaben bei der Aufnahme in den Kindergarten, bei Elterngesprächen mit Erziehern, Pädagogen, Psychologen, etc. unterliegen der Schweigepflicht. Sie werden von uns vertraulich behandelt, sofern keine Aufhebung der Schweigepflicht vorliegt.

E

Elternarbeit

Neben der Arbeit mit den Kindern nimmt die Elternarbeit einen groĂźen Raum ein.

Der Kindergarten hat unter anderem den Auftrag, Familien zu unterstĂĽtzen und zu ergänzen („Erziehungspartnerschaft“). Darum soll die Kindergartenarbeit nicht ohne Eltern (bzw. der gesamten Familie) stattfinden. Sie als Eltern vertrauen uns ihre Kinder an und wir möchten Sie gerne am „Kindergartengeschehen“ teilhaben lassen bzw. mit einbeziehen. Das geschieht auf unterschiedlichste Art und Weise. Die Elternabreit umfasst Elterngespräche, Elternabende, Elternmitarbeit und gemeinsame Feste. Wir freuen uns sehr ĂĽber eine rege Teilnahme an den Veranstaltungen. 

Um einen intensiven Kontakt und Austausch zwischen Ihnen und dem Kindergarten zu ermöglichen, bieten wir nach Vereinbarung Elterngespräche (Entwicklungsgespräche) an. Ohne Sonderbedarf finden diese einmal im Jahr statt. Der am ersten Elternabend gewählte Elternbeirat hat die vermittelnde Funktion zwischen Eltern- Kindergarten-Träger. Bei eventuell aufkommenden Fragen oder Wünschen können Sie sich gerne persönlich an den Elternbeirat wenden.

Elternbox

Im Eingangsbereich steht eine „Elternbox“. 

Sollte Ihnen etwas am Herzen liegen, das Sie uns anonym mitteilen wollen, können Sie dies aufschreiben und in diese Box legen.  Ab und an fĂĽhren wir auch Umfragen durch; beispielsweise zum Thema des Elternabends oder zur Evaluierung unserer pädagogischen Arbeit im Kindergarten. Auch dann können Sie Ihre Vorschläge bzw. Umfrageergebnisse dort einwerfen.

Ernährung

In unserem Kindergarten praktizieren wir das sogenannte „gemeinsame Vesper“:  Um 10:00 Uhr setzen wir uns alle an die Tische und sprechen (oder singen) ein Tischgebet und vespern miteinander in fröhlicher Runde. 

Nachmittags teilen wir unseren mitgebrachten Snack mit den anderen. Kinder, die bis 13.30 Uhr bleiben, sollten zwei Vesper mitbringen, da wir um ca. 12.20 Uhr noch einmal gemeinsam zu Mittag essen. 

Bitte achten Sie auf eine gesunde Ernährung und geben sie ihrem Kind keine Süßigkeiten mit. Es gibt gesündere Lebensmittel, wie z.B. Obst, Brot, Joghurt, Rohkost mit Dip u.v.m.

F

Feste/ Feiern

Das Feiern ist ein wichtiger Teil des Lebens und spielt auch im Kindergarten eine große Rolle. Neben dem Geburtstagsfest (siehe Geburtstag), das im Kindergarten am häufigsten vorkommt, geben Feste, die jedes Jahr wiederkehren, den Kindern Spaß und Freude, Anerkennung, das Gefühl der Sicherheit und Orientierung.

christliche/jahreszeitliche Feste, die wir jedes Jahr feiern, sind:

> Erntedankfest> Verkleidungsfest> Weihnachten

> Laternenfest> Ostern> Nikolausfeier

>Sommerfest oder Wandertag (im jährlichen Wechsel).

Bei manchen Festen ist es uns und den Kindern wichtig, dass Eltern und Geschwister dabei sind und wir feiern sie mit beiden Gruppen. 

Andere Feiern finden dagegen eher „unter uns“ statt. Auch die Form wechselt und hängt von der jeweiligen Situation und den Bedürfnissen der Kinder ab. Neben den Festen, die zum Jahresablauf gehören, feiern wir manchmal auch ganz „spontan“, z.B. ein Abschiedsfest, wenn ein Kind die Einrichtung verlässt oder zum Abschluss eines Projektes.

Freunde

Freundschaft ist fĂĽr Kinder sehr wichtig. Bei uns hat ihr Kind Zeit und Raum, sich mit einzelnen Kindern oder einen kleiner Gruppe zusammenzufinden, zurĂĽckzuziehen und soziale Erfahrungen zu machen.

Freispiel                                                                                                           

Das wichtigste Element ist fĂĽr uns das Freispiel.                                                         Es bedeutet fĂĽr das Kind freie Wahl:

Von Beziehungen zu einzelnen Kindern, zu einer Gruppe, zum Erwachsenen

Des Materials, des Spiels, der Zeit und des Spieltempos,…

In der Freispielphase werden Kinder dazu angeregt, Eigeninitiative zu entwickeln und sich in ihrer Selbstständigkeit zu üben. Sie haben Gelegenheit, Erlebnisse in verschiedenen Spielformen zu verarbeiten und zu vertiefen, sie lernen Regeln zu akzeptieren und Konflikte selbst zu lösen.

Wir Erzieherinnen beobachten während des Freispiels die Kinder, geben Anregungen und Hilfestellung, greifen bei Konflikten ein, wenn es notwendig ist und helfen Konfliktlösungen zu erarbeiten. Selbstverständlich stehen wir den Kindern auch als Spielpartner zur VerfĂĽgung. 

Unser Ziel ist es unter anderem, das selbstständige Spiel der Kinder zu unterstützen. Während des Freispiels nutzen wir die Zeit um einzelne Kinder in ihren Stärken und Schwächen zu beobachten und im Spielgeschehen zu fördern.

Sie lernen ihre Meinung auszudrücken und Konflikte zu bewältigen aber auch (Spiel-) Regeln einzuhalten und nachzugeben. Außerdem werden verschiedene Fähigkeiten wie zum Beispiel Fingerfertigkeit, Grobmotorik, Phantasie, Kreativität….

spielerisch geĂĽbt. Bitte bringen Sie daher Ihr Kind bis 9.00 Uhr in den Kindergarten.

Ferien

Sie erhalten jedes Jahr im Herbst von uns einen Ferienplan, auf dem sämtliche Ferientage/Schließtage für das kommende Kindergartenjahr aufgelistet sind, so dass genügend Zeit ist um ihren gemeinsamen Urlaub mit der Familie zu planen. Unsere Sommerferien sind immer von der dritten bis zur fünften Schulferienwoche.

G

Gruppeneinteilung

Wir sind eine teilgeöffnete zweigruppige Einrichtung, die sowohl Regelzeiten (von 7.45 Uhr-12.15 Uhr und 14.00 Uhr-16.00 Uhr) als auch Verlängerte Ă–ffnungszeiten (7.30 Uhr -13.30 Uhr) anbietet. 

Teilgeöffnet bedeutet in unserer Einrichtung, dass wir ĂĽber zwei getrennte Gruppenräume verfĂĽgen.  In jedem Gruppenraum befinden sich Bauecke, Leseecke und Tischspiele. Die Halle, der Garten und zwei Nebenräume stehen zur gemeinsamen Nutzung während der Freispielzeit zur VerfĂĽgung. In einem Nebenraum befindet sich der Mal- und Bastelraum, im anderen befindet sich die Puppenecke.

Während der Freispielzeit kann eine bestimmte Anzahl an Kindern aus jeder Gruppe zum Spielen in die Halle, in die Puppenecke oder in den Bastelraum gehen. Hierüber müssen sie eine Erzieherin aus ihrer jeweiligen Gruppe informieren. Mit einem angebrachten Foto an der Türe jedes Raumes sehen die Erzieher und Kinder auf einen Blick, wer sich in welchem Raum befindet.

Um 12.15 Uhr treffen sich die verbliebenen Kinder mit den Erziehern in einem Gruppenraum um gemeinsam ein Vesper einzunehmen und dabei die verbleibende Zeit zu besprechen und zu planen. Von 12.15 Uhr bis 13.30 Uhr ist also ein Gruppenraum geöffnet, der andere geschlossen.

Für die Kinder, die nachmittags die Einrichtung besuchen ist ebenso nur einer von beiden Gruppenräumen geöffnet.

Gruppenraum

> Bauecke

Hier haben die Kinder die Möglichkeit mit Bauklötzen, Holztieren, Fahrzeugen, Holzschienen und ZĂĽgen sowie mit groĂźen Legobausteinen zu spielen. Während des Bauens erfahren die Kinder die Grenzen und Möglichkeiten der Materialien, sowie die Wichtigkeit der Absprachen in der Gemeinschaft. Sollte ein Bauwerk umstĂĽrzen, ist es gemeinsam doppelt so schnell wieder aufgebaut. 

> Leseecke

Die Leseecke ist der Ruhepol im Gruppenraum, in dem sich die Kinder zurück ziehen können. Die Bilderbücher können alleine, mit Freunden oder mit Erzieherinnen angeschaut werden. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder sorgfältig mit den Büchern umgehen.

> Tischspiele

Die unterschiedlichen Steck- und Legespiele, Perlen, Konstruktionsmaterialien und die Gesellschaftsspiele stehen den Kindern außerhalb der Ecken zu Verfügung. Die Kinder sammeln dabei Erfahrungen wie beispielsweise das Einhalten von Spielregeln, Rücksichtnahme, Gewinnen oder Verlieren können und werden auch in ihrer Wahrnehmung und Feinmotorik gefördert.

> Spaziergänge

Immer wieder gehen wir mit den Kindern auĂźerhalb vom Kindergarten spazieren. 

Ausflugsziele bzw. Ausflugsanlässe können sein: Spielplätze, den Ort kennen lernen, Umgang mit dem StraĂźenverkehr, Veränderungen in der Natur in den verschiedenen Jahreszeiten,… 

Die Ausflüge können sowohl gruppenintern-, als auch gruppenübergreifend stattfinden.

GruppenĂĽbergreifende Spielorte

Mal- und Bastelraum – gruppenübergreifend:

Die Kinder lernen in der Gemeinschaft den Umgang mit Schere, Klebstoff, Farben, Papier und anderen Materialien. Das selbstständige oder angeleitete Arbeiten ermöglicht den Kindern EindrĂĽcke, Erlerntes oder Gesehenes auf dem Papier festzuhalten, kreativ zu gestalten oder auch einfach zu wiederholen. 

Nebenbei wird hier die Feinmotorik (Fingerfertigkeit) geschult und verbessert.

> Puppenecke – gruppenübergreifend:

Im Spiel schlĂĽpfen die Kinder in verschiede Rollen und verarbeiten dadurch Erlebnisse in der Familie, der AuĂźenwelt, von Geschichten, Fernsehsendungen und vielem mehr. Die Kinder knĂĽpfen Kontakte, lernen sich innerhalb einer Spielgruppe zu behaupten, unterzuordnen und anzupassen.

> Halle  - gruppenĂĽbergreifend:

Die Halle (Garderobe) steht den Kindern ab 9.00 Uhr als weiterer Spielbereich zu VerfĂĽgung. Dort können sie ihrem Bewegungsdrang nachgehen (HĂĽpfen, Springen, Tanzen,…). 

Während des Freispiels finden immer wieder Angebote statt. D.h. dass meist wir Erzieherinnen/Praktikantinnen etwas anbieten. Z.B. eine Bilderbuchbetrachtung, Bastelarbeit, Wasserfarben malen, Rhythmik etc. An manchen Angeboten können nur wenige Kinder teilnehmen, manche Angebote für altersgleiche Gruppen bestimmt, wieder andere gelten für alle Kinder. Damit wir einen Überblick haben, welche Kinder teilgenommen haben, machen wir uns Notizen in Namenslisten.

> Garten:

Bei uns im Kindergarten sollen die Kinder ausreichend Bewegungsfreiheit zum „Austoben“ erhalten. Verschiedenartige und unterschiedlich schwere Spielgeräte (Rutsche, Wippe, Stelzen, Dreiräder…) sollen den Kindern immer neue, interessante Bewegungsanreize geben. Im Garten können die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und durchaus auch mal lauter sein. Dabei werden Aggressionen abgebaut und körperliche Fähigkeiten, wie z.B. Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit ausgebildet.

In den Sommermonaten sind wir oft im Garten (bei heißen Temperaturen schon ab 7:30 Uhr) und gehen dann um die Mittagszeit gegen 11:00 Uhr in den kühleren Gruppenraum. Uns ist es wichtig, jeden Tag „frische Luft zu schnappen“, auch wenn das Wetter draußen nicht so gut ist. Bitte achten Sie deshalb auf wetter- und kindergartengerechte Kleidung!

Garderobe

Für die Garderobe übernehmen wir keine Haftung. Daher wäre es sinnvoll, wenn Sie die Hausschuhe/Rucksack/Kindergartentasche etc. ihres Kindes mit seinem Namen versehen würden.

Geburtstag

FĂĽr jedes Kind ist der Geburtstag ein wichtiger Tag, den wir natĂĽrlich auch im Kindergarten -nach Absprache mit Ihnen- feiern möchten. Das Geburtstagskind darf an diesem Tag fĂĽr seine Gruppe ein „kulinarisches Highlight“ mitbringen. (Z.B. Muffins, einen Kuchen oder ein Dessert). Dies muss keinesfalls alle Kinder satt machen, sondern ist als frĂĽhstĂĽcksergänzende Besonderheit gedacht. Danach feiern wir noch im Stuhlkreis Geburtstag. 

GefĂĽhl

Kinder sollen lernen, eigene GefĂĽhle wahrzunehmen und zu äuĂźern. Im Spiel mit anderen Kindern werden viele GefĂĽhle entdeckt und verarbeitet. Auch Konflikte gehören zum Lebensalltag. Genauso werden GefĂĽhle des Schmerzes, der Freude, der Wut, der Zuneigung, der Verlassenheit, .... erlebt. Hierbei ist es wichtig, dass sich die Kinder in allen Situationen von uns und von der Gruppe angenommen, wertgeschätzt und geborgen fĂĽhlen. 

Gemeinsames FrĂĽhstĂĽck

Einmal in der Woche (zurzeit mittwochs) findet bei uns ein „gemeinsames Frühstück“ statt:

Gemeinsam mit den Kindern bereiten wir dies vor. Ab und an kaufen wir die Zutaten fĂĽr das FrĂĽhstĂĽck auch gemeinsam mit den Kindern ein.  

An diesem Tag benötigt Ihr Kind kein Frühstücksvesper.

Getränke

Wie sie bereits wissen, gibt es bei uns im Kindergarten Sprudel und Tee zu trinken. Deshalb möchten wir sie bitten, Ihrem Kind kein zusätzliches Getränk mitzugeben (Ausnahmen sind: Sport in der Turnhalle,  AusflĂĽge oder Waldtage).

H

Hausschuhe

Aus hygienischen GrĂĽnden sollte jedes Kind Hausschuhe im Kindergarten haben. Achten Sie bitte auf Hausschuhe, in denen Ihr Kind bequem laufen kann!

Ein Kinderfuß wächst ständig, daher bitte von Zeit zu Zeit die Hausschuhe auf richtige Größe kontrollieren.

I

Informationen

An unserer Magnetwand im Eingangsbereich hängen wir laufend Informationen aus, die Sie und Ihr Kind betreffen. 

Infobriefe an die Eltern

Sie erhalten in unregelmäßigen Abständen Informationsbriefe aus unserer Einrichtung.

Dort können die neuesten, wichtigen Informationen und Termine des Kindergartens nachgelesen werden. Bitte lesen Sie diese Briefe aufmerksam durch und vermerken Sie die Daten in Ihrem Kalender.

Sollte es einmal ganz schnell gehen mĂĽssen, geben wir eine Kurzinformation per „Handzettel“ mit  nach Hause. Schauen Sie daher bitte immer wieder in der Jacken- oder Vespertasche Ihres Kindes nach, damit Ihnen keine Mitteilung verloren geht.

K

Kindergartentasche/Rucksack

Bitte geben Sie das Vesper ihres Kindes in einer wiederverschlieĂźbaren Dose (Abfallvermeidung) in einer Kindergartentasche oder einem kleinen Rucksack mit. 

Kleidung

Die Bekleidung Ihres Kindes sollte praktisch, wettergerecht, robust und pflegeleicht sein. Wir sind bei jedem Wetter drauĂźen. Auch Farbe und Klebstoff geht nicht immer aus der Kleidung.

Wir bitten Sie hiermit, die Regenbekleidung (Matschhose, Gummistiefel, Regenjacke), die im Kindergarten verbleibt, immer wieder auf Sauberkeit und Passform zu ĂĽberprĂĽfen!  Vielen Dank fĂĽr Ihre Mithilfe.

Kooperation

Mit verschiedenen sozialen Institutionen haben wir intensiven Kontakt u.a. mit anderen Neuhäuser und Metzinger Kindergärten und der Uhlandschule.

Selbstverständlich kooperieren wir bei Bedarf auch mit anderen Einrichtungen und Fachleuten, z.B. mit Erziehungsberatungsstellen, Psychologen, Therapeuten usw. 

Gerne können Sie diesbezüglich auf uns zukommen.

Krankheit

Sollte ihr Kind aus Krankheitsgründen den Kindergarten nicht besuchen können, bitten wir Sie, uns kurz telefonisch oder persönlich darüber zu informieren!

Ansteckende Krankheiten mĂĽssen sofort nachdem der behandelnde Arzt eine Diagnose gestellt hat dem Kindergarten gemeldet werden (siehe KiGa-Anmeldeheft, Punkt 7- Regelung in Krankheitsfällen).Wir sind verpflichtet, diese durch einen Aushang (selbstverständlich anonym) bekannt zu geben. 

Diese Information ist für die Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, sowie für schwangere Frauen sehr wichtig, um die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen treffen zu können. Über alle Allergien und chronische Erkrankungen des Kindes sollten Sie uns rechtzeitig informieren, damit wir individuell darauf eingehen können.

Knabberpause

Am Nachmittag benötigt Ihr Kind keine Vespertasche,  jedoch machen wir mit den Kindern auch eine kleine Trink- und Knabberpause, zu der gerne etwas Obst, GemĂĽse oder andere Knabbereien fĂĽr alle Kinder mitgebracht werden darf.

L

Lieder

Bei uns im Kindergarten wird viel gesungen. Wenn Sie aus dem „Liedgut“ Ihres Kindes nicht schlau werden, können Sie gerne bei uns nachfragen.

Lernen

Im gemeinsamen Leben und Erleben in der Kindergartengruppe steht für uns das kindliche Spiel im Vordergrund. Fast wie nebenbei erwerben sie Kenntnisse und Fertigkeiten, wie z.B. den Umgang mit der Schere und anderen unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise Papier, Lego, Holzbausteine, Naturmaterialien, Stifte,….

M

Malerkittel

Zum kreativen/ freien Malen brauchen die Kinder entsprechende Malerkittel. Diese sind im Kindergarten vorhanden und werden den Kindern bei bestimmten Angeboten angezogen.

MĂĽll

Wir bemühen uns, den Kindern im Kindergartenalltag eine umweltbewusste Lebensweise nahe zu bringen und diese vorzuleben. Dazu gehören auch Mülltrennung und Müllreduzierung. Sie können einen aktiven Beitrag dazu leisten, indem Sie auf die Verpackung des Kindergartenfrühstücks achten. Am besten sind Vesperdosen, die immer wieder benutzt werden können.

Monatliche Aktivitäten

Kindergespräch

Etwa einmal im Monat findet fĂĽr die Kinder freiwillig ein „Kindergespräch“ statt. 

Hier werden Themen, Fragen, Ideen und Probleme der Kinder und Erzieher besprochen und geklärt. Die Ergebnisse werden den Gruppen und allen Erziehern mitgeteilt. 

Jedes Kindergespräch wird von einem Erzieher nach Möglichkeit so protokolliert, dass es Kinder und Erwachsene nachvollziehen können. Das Protokoll wird in einem Ordner abgeheftet, welcher auch den Eltern frei zugänglich ist. Nach Bedarf finden die Kindergespräche gruppenübergreifend oder gruppenintern statt.

Sie stellen eine Form der Partizipation dar. So ermöglichen wir den Kindern das aktive Mitgestalten und Mitbestimmen des Kindergartenalltags.

Waldtag

Einmal im Monat gehen wir in den Wald. An diesem Tag kommen alle Kinder von 7.30Uhr bis 13.30Uhr. 

Spielzeugtag

Jeden ersten Dienstag im Monat ist bei uns im Kindergarten Spielzeugtag. 

An diesem Tag darf jedes Kind ein Spielzeug von zu Hause in den Kindergarten mitbringen (keine Tablets u.ä.!). Alle Spielsachen werden dann im Stuhlkreis bestaunt und genau angeschaut. Das Kind darf dann auch darüber berichten. Bitte achten Sie darauf, dass sich die Spielsachen wirklich nur auf eines beschränken und nicht „das ganze Kinderzimmer in den Kindergarten mitgebracht wird“. Für das mitgebrachte Spielzeug ist das Kind dann an diesem Tag selbst verantwortlich! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Gewehre, Pistolen, sowie sonstige Waffen im Kindergarten haben möchten. (Außer zur Faschingszeit (Cowboys, Ritter…) und im Sommer beim Baden und Spritzen mit einer Wasserpistole.)

Leseoma

Etwa einmal im Monat besucht uns eine sogenannte „Leseoma“ ehrenamtlich im Kindergarten. 

Gemeinsam mit den Kindern betrachtet sie ein mitgebrachtes Bilderbuch.

N

Nachmittagskindergarten

Nachmittagskindergarten für die Kinder mit den Regelöffnungszeiten:

Montag , Dienstag und Donnerstag:

14:00 Uhr- 16:00 Uhr 

Am Freitag ist kein Nachmittagskindergarten. FĂĽr die Kinder mit Regelöffnungszeiten schlieĂźt die Einrichtung jeden Freitag um 12.15Uhr 

O

Ă–ffnungszeiten

In unserer Einrichtung werden zwei Ă–ffnungszeiten angeboten:

Regelöffnungszeiten:verlängerte Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag und Donnerstag:Montag bis Freitag:

7.45Uhr – 12.15 Uhr und 14 – 16 Uhr               7.30Uhr – 13.30Uhr

Mittwoch:

7.30 Uhr-13.30 Uhr

Freitag:

7.45 Uhr – 12.15 Uhr

Für berufstätige Eltern bietet der Träger flexible Öffnungszeiten an. D.h., die Kinder können täglich um 7.45 Uhr gebracht-, bzw. bis 12:15 Uhr abgeholt werden.

Offenheit

Wir bitten Sie, offen mit Ihren Wünschen, Fragen und/oder Kritik zu uns zu kommen. Dies hilft uns, gemeinsam den Alltag bestmöglich für die Kinder zu gestalten und unnötigen Konflikten vorzubeugen.

Ordner/Portfolio

Jedes Kind bei uns hat einen eigenen Ordner, der bis zum Ende der Kindergartenzeit im Kindergarten aufbewahrt wird. In diesen Ordner (auch Portfolio genannt) heften wir Beiträge aus verschiedenen erlebnisreichen oder lehrreichen Situationen aus dem Kindergartenalltag ab oder dokumentieren einen wichtigen Entwicklungsschritt Ihres Kindes. Der Portfolio soll ein Beziehungsbuch sein.

Gerne können Sie den Portfolio auch gemeinsam mit Ihrem Kind anschauen.

P

Pädagogische Planung

Unsere pädagogische Planung und Auswahl der Themen richtet sich nach:

> Der individuellen Beobachtung der Kinder

> Der jeweiligen Gruppensituation

> Der Konzeption

> Den Jahreszeiten

> Der Einrichtungsform

> Den Festen

> Auflagen des Trägers

> Verschiedenen Bildungszielen (z.B. Farben, Verkehrserziehung)
     siehe unter „Ziele“

Personal

Offiziell ist unsere Einrichtung mit drei 100% festangestellten Fachkräften, zwei 50% Fachkräften und einer FSJ-Praktikantin besetzt:

Eine Erzieherin ist Gruppen- und Kindergartenleiterin, eine Erzieherin  ist Gruppenleitung sowie stellvertretende Leitung und eine Kinderpflegerin ist Zweitkraft.

Zwei weitere Erzieherinnen sind mit 50% als Zweitkräfte angestellt.

Es ist möglich, dass bei uns Inklusions-Assistentinnen und Springkräfte arbeiten.

Praktikantinnen sind in unserer Einrichtung immer willkommen.

Die Räume werden von Reinigungskräften gepflegt.

Der AuĂźenbereich (Kehr-, Räum- und Streudienst, Heckenschnitt sowie Reparaturen) werden vom Hausmeister erledigt. 

Persönlichkeit

Jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit in den Kindergartenalltag mit. Es soll sich daher von uns in seiner Eigenart angenommen und respektiert fühlen. Dabei sollen besondere Fähigkeiten und Interessen der einzelnen Kinder entdeckt und gefördert werden.

Projekte

Projekte sind themenbezogene Schwerpunkte, an denen sich unsere Angebote orientieren. Wir erleben und erarbeiten mit den Kindern diese Themen ganzheitlich mit allen Sinnen. Das heißt, es werden körperliche, emotionale, soziale und geistige Fähigkeiten gefördert, geschult und erweitert.

Q

Qualität

Die Qualitätssicherung unserer Kindergartenarbeit ist uns sehr wichtig. Durch die Implementierung des Orientierungsplanes kamen neue Ziele und Standards. Diese Standards haben die Metzinger und Neuhäuser Erzieherinnen in einem Qualitätshandbuch mit festgelegten Zielen dokumentiert. Dadurch kann Qualität gewährleistet werden und die Kindergartenarbeit bleibt transparent. 

Gerne können Sie in der Einrichtung einen Blick auf das Qualitätshandbuch der Metzinger Kindertageseinrichtungen und in unsere Konzeption werfen.

Unser Qualitätshandbuch Metzinger Kindertageseinrichtungen liegt im Kindergarten zur Ansicht aus.

R

Regeln

Wenn Menschen zusammenleben, lernen und spielen, kommt man ohne Regeln nicht aus. Regeln brauchen wir, damit Zusammenleben Ordnung hat und funktioniert. Das ist auch bei uns im Kindergarten so. Regeln sollen für Kinder nachvollziehbar sein. Wo es möglich ist, werden sie mit ihnen gemeinsam überlegt und ausgemacht. Regeln sollen keine „starren Gesetze“ sein, sondern unser Miteinander im wahrsten Sinne des Wortes „regeln“.

Regeln und Grenzen geben Kindern Halt, Struktur und Orientierung. Dies bildet eine wichtige Grundlage für jeden Menschen, sich frei zu einer Persönlichkeit zu entwickeln.

Typische Kindergartenregeln sind unter anderem:

> Alle helfen beim Aufräumen mit

> Nicht mit schmutzigen Schuhen den Gruppenraum betreten

> Beim Vespern am Tisch sitzen bleiben (Tischmanieren einhalten)

> Bescheid sagen, wenn man zur Toilette geht 

> Aufräumen, wenn man ein Spiel beendet hat und etwas Neues anfängt

> …

RĂĽcklaufzettel

Einladungen  und Informationen sind oft mit einem RĂĽcklaufzettel/Anmeldungsbogen versehen. Es ist unbedingt notwendig, dass diese Zettel innerhalb der angegebenen Frist bei uns  abgegeben werden, damit wir wissen, dass die Informationen bei Ihnen angekommen sind und wir unsere Feste und Aktivitäten planen können. Bitte lassen Sie uns „gemeinsam“ daran denken.

S

Spaziergänge

Immer wieder gehen wir mit den Kindern an die frische Luft, unternehmen Spaziergänge etc. Ziehen Sie ihr Kind daher bitte immer wetterentsprechend an.

Sprachförderung

Gemeinsam im Team führen wir für Kinder mit erhöhtem Sprachbedarf eine Sprachförderung, die „Spatz“ genannt wird durch. Dies geschieht dialogisch mit den Kindern innerhalb des Gruppengeschehens oder in der Kleingruppe.

SĂĽĂźigkeiten

Bitte geben Sie ihrem Kind keine SĂĽĂźigkeiten mit in den Kindergarten. Wir sind nicht vollkommen gegen SĂĽĂźigkeiten, aber wir denken, dass Muffins/Kuchen am Geburtstag oder Kekse, die wir ab und zu im Kindergarten austeilen, genĂĽgen.

T

Tagesablauf fĂĽr Kinder mit Regelzeiten

Von 7:45 Uhr an begrüßen wir jedes ankommende Kind per Handschlag. Nun beginnt bis ca. 9:45 Uhr die sogenannte „Freispielphase“ - das wichtigste Element des Tagesablaufs. Das Kind hat hier die freie Wahl, was es machen möchte.

Gegen 9:45 Uhr wird durch einen Gong das gemeinsame Aufräumen eingeläutet. Ist alles aufgeräumt, folgt das anschließende Händewaschen.

Gegen 10:00 Uhr vespern wir miteinander. 

Anschließend beginnt der Stuhlkreis. Hier spielen und singen wir, erzählen Geschichten oder Erlebtes.

Nach unserer Zeit im Kreis gehen wir alle gemeinsam in den Garten. Kurz vor 12:00 Uhr treffen wir uns alle in der Gruppe, um ein gemeinsames Schlusslied zu singen, bevor es nach Hause geht.

Nachmittag:

Auch nachmittags findet bei uns das Freispiel statt. Bei gutem Wetter sind wir oft im Garten. Nach einer gemeinsamen Freispielphase nehmen wir einen mitgebrachten Imbiss zu uns. Je nach Bedarf der Kinder treffen wir uns zu einem Spielkreis, musizieren gemeinsam, hören Geschichten an,…

Kurz vor 16.00 Uhr machen wir uns fĂĽr den Heimweg bereit und singen ein gemeinsames Schlusslied. Wenn die Kinder abgeholt sind ist der Kindergarten geschlossen.

Tagesablauf mit verlängerten Öffnungszeiten

Von 7:30 Uhr an begrüßen wir jedes ankommende Kind per Handschlag. Nun beginnt bis ca. 9:45 Uhr die sogenannte „Freispielphase“ - das wichtigste Element des Tagesablaufs. Das Kind hat hier die freie Wahl, was es machen möchte.

Gegen 9:45 Uhr wird durch einen Gong das gemeinsame Aufräumen eingeläutet. Ist alles aufgeräumt, folgt das anschließende Händewaschen.

Gegen 10:00 Uhr vespern wir fröhlich miteinander. 

Anschließend beginnt der Stuhlkreis – hier spielen, singen, erzählen wir Geschichten oder Erlebtes.

Nach unserer Zeit im Kreis gehen wir noch alle gemeinsam  bis ca. 12.15 Uhr in den Garten. Kinder, die frĂĽher abgeholt werden gehen mit den Regelkindern um 12.00 Uhr in die Garderobe, um ein Schlusslied zu singen.

Danach nehmen wir im Gruppenraum das zweite mitgebrachte Vesper (Mittagessen) ein.  Ab ca. 12.45 Uhr haben wir noch Zeit fĂĽr unterschiedliche Aktivitäten in der Klein- oder GroĂźgruppe. Je nach Bedarf der Kinder spielen wir gemeinsam etwas, betrachten ein Bilderbuch,…  oder verbringen die Zeit als Freispielphase im Garten bzw. im Gruppenraum.

Kurz vor 13.30 Uhr bereiten wir uns auf dem Heimweg vor und singen ein gemeinsames Schlusslied.

Teamarbeit

Ein wichtiger Bestandteil der Aufgaben von Erzieherinnen ist die Teamarbeit. Während unserer Teambesprechung analysieren wir die momentane und zukünftige Situation der Kinder, überlegen uns dazu Ziele, planen Projekte, reflektieren was gut war bzw. was verbessert werden sollte usw. Die Planung von Festen, Elternabenden sowie die Vorbereitung von Elternbriefen nimmt ebenfalls einige Zeit in Anspruch. Darüber hinaus bietet die Teamarbeit die Gelegenheit, sich über pädagogische und psychologische Themen, neue Fachbücher etc. zu unterhalten und neugewonnene Erkenntnisse in unsere Praxissituation zu übertragen und gegebenenfalls zu etablieren.

Wir treffen uns regelmäßig im Klein- und Großteam.

Telefonsprechzeiten

Die Telefonnummer des Kindergartens lautet:

07123 / 4 123 5

Bitte denken Sie daran das Gespräch möglichst kurz zu halten, da wir im Kindergartenalltag gebraucht werden.

Während dem Morgenkreis oder anderen Gruppenaktivitäten gehen wir nicht ans Telefon. In dieser Zeit können Sie gerne auf den Anrufbeantworter sprechen.

Telefonliste

Wir stellen jedes Jahr eine neue Telefonliste der jeweiligen Gruppen zusammen, die Ihnen und Ihrem Kind dienlich sein soll, z.B. um Spielnachmittage der Kinder untereinander zu vereinbaren oder um kurze Mitteilungen von Eltern zu Eltern oder vom Kindergarten zu den Eltern überbringen zu können. Wir bitten diese Liste ausschließlich für diese Zwecke zu nutzen und die Telefonnummern nicht an Dritte weiterzugeben!

Turnen

Für uns besteht die Möglichkeit, die Turnhalle der Uhlandschule zu nutzen. Dort führen wir regelmäßig Rhythmik und Bewegungsangebote durch. Momentan turnen wir freitags, dies hängt aber von der Stundenplanverteilung der Uhlandschule ab und kann sich somit im neuen Schuljahr ändern.

Zum Anziehen eignen sich am besten eine leichte Turnhose (Jogginganzug), ein T-Shirt und Gymnastik- oder Turnschuhe, Diese Turnsachen können gerne in einem Turnbeutel im Kindergarten am Platz des Kindes untergebracht werden oder Sie ziehen es Ihrem Kind am „Turntag“ bereits zu Hause an.

TaschentĂĽcher

FĂĽr laufende  Kindernasen haben wir in jedem Gruppenraum eine „Taschentuchbox“, die immer TaschentĂĽcher bereit hält. Wenn diese wieder „Nachschub“ benötigt, melden wir uns bei Ihnen und sind Ihnen fĂĽr Ihre UnterstĂĽtzung sehr dankbar. 

U

Umfragen

Alle zwei Jahre erhalten Sie von uns einen Umfragebogen mit nach Hause, den Sie anonym beantworten und dann in unsere „Elternbox“ am Eingangsbereich legen können. Diese Ergebnisse helfen uns dabei, unsere Arbeit ständig weiterzuentwickeln und zu evaluieren. Daher bitten wir Sie, an den Umfragen teilzunehmen.

Herzlichen Dank im Voraus.

Auch mit den Kindern füllen wir regelmäßig einen gesonderten Fragebogen aus.

Umgangsformen

Wir legen viel Wert auf einen ordentlichen und höflichen Umgang miteinander. Durch Vorbildfunktion und im sozialen Umgang miteinander erlernen die Kinder, sich zu begrüßen, sich zu verabschieden, um etwas zu bitten und sich zu bedanken.

Umwelt

Umweltschutz geht uns alle an! Bitte verzichten Sie auf Alu, Plastik, etc. Wir trennen mit den Kindern unseren MĂĽll in Glas, Kompost, Papier und gelben Sack.

V

Versicherung

Die Kinder sind versichert:

> Auf dem direkten Weg zum- und vom Kindergarten

> Während des Aufenthaltes im Kindergarten

> Während allen Veranstaltungen des Kindergartens (Spaziergänge, Feste,..)

Näheres entnehmen Sie bitte unserem Kindergarten-Anmeldeheft.

Vertrauen 

FĂĽr die Eingewöhnungszeit, bei Problemen und fĂĽr eine gute Elternarbeit im Sinne der Erziehungs-  und Bildungspartnerschaft ist gegenseitiges Vertrauen sehr wichtig. Bitte vertrauen und akzeptieren Sie uns so, wie wir sind.

Vorschulerziehung

An einem Vormittag in der Woche findet bei uns Vorschule statt. 

FĂĽr die anderen Kinder ist in dieser Zeit ganz normaler Kindergarten.

Innerhalb der Vorschule haben wir die Möglichkeit, die Kinder gezielt durch verschiedene Aktivitäten zu fördern und individuell auf jedes Kind einzugehen.

Mit den Eltern der Vorschulkinder vereinbaren wir im Laufe des Kindergartenjahres einen Gesprächstermin, bei dem wir uns ĂĽber den Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes unterhalten und ĂĽber die Schulfähigkeit beraten. 

Die Entscheidung ob ein Kind eingeschult wird oder nicht, liegt bei den Eltern. AuĂźer den Erzieherinnen ĂĽbt auch die Kooperationslehrerin eine beratende Funktion aus.

W

Wald- und Wiesentag

Einmal im Monat gehen wir mit den Kindern in ein Waldgebiet.

Bitte ziehen Sie ihr Kind „geländetauglich“ an und geben Sie ihm für diesen Tag zwei „Rucksackvesper“ sowie etwas zu Trinken mit. Hier darf auch eine kleine Süßigkeit als notwendiger „Energieschub“ eingepackt werden.

Wechselkleidung

Falls mal etwas „in die Hose“ geht oder Sonstiges nass wird, haben wir im Kindergarten „Ersatzwäsche“.

Getragene, kindergarteneigene Wechselkleidung bitte gewaschen wieder zurĂĽck bringen. Danke.

Z

Zahnarzt

Im Laufe des Kindergartenjahres besucht uns ein Patenschaftsarzt,  um die zahnärztliche Reihenuntersuchung im Kindergarten durchzufĂĽhren. 

Es findet jedoch keine Behandlung statt. Den genauen Termin teilen wir Ihnen vorher rechtzeitig mit.

Ziele/Bildungsziele

In erster Linie sollen sich die Kinder in unserem Kindergarten wohl fĂĽhlen. 

Wir möchten ihnen Raum geben, sich mit sich selbst,- mit anderen und mit der Umwelt auseinanderzusetzen. Dabei ist uns die Hinführung zur Selbständigkeit, das Wahrnehmen von Wünschen und Bedürfnissen und die Fähigkeit sich in der Gemeinschaft zurechtzufinden sehr wichtig. Der Kindergarten in seiner familienergänzenden Funktion möchte das Kind zu einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Persönlichkeit erziehen. Im Zentrum unserer Arbeit im Kindergarten steht das Kind! Die Bildungs- und Lernziele des Baden-Württembergischen Orientierungsplans sind die Grundlage der täglichen Arbeit:

Sinne

Körper

Sprache

GefĂĽhl und MitgefĂĽhl

Denken

Sinn, Werte, Religion

Zusammenarbeit

Eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen liegt uns sehr am Herzen. So wollen wir den Kindergarten im konstruktiven Miteinander gestalten.

Zu guter Letzt…

… freuen wir uns auf die bevorstehenden Kindergartenjahre mit Ihrer Familie.

Vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit zum Lesen genommen haben!

Auf eine erlebnisreiche Kindergartenzeit mit Ihnen und Ihrem Kind freut sich Ihr Kindergartenteam!

 

In Kinderaugen spiegelt sich die Welt.
Unsere kleine Welt. Wenn du traurig
bist, nistet sich die Traurigkeit in die 
Kinderaugen ein. Dein Zorn weckt
Angst. Wenn du schmollst, schmollt dein Kind auch. 
Wenn du fröhlich bist und lachst,
kann in einem weinenden Gesicht
die Sonne aufgehen.

In Kinderaugen spiegelt sich die Welt.
Aber Kinderaugen sind nicht nur ein
Spiegel, der sachlich die Umwelt
wiedergibt. Jedes Bild, das sich ein Kind
von der Welt macht, geht durch die
kleine Seele. Das Bild verwandelt sich in
Kummer, Freude, Mitleid, Ungeduld,
Selbstsucht oder Menschlichkeit. Es liegt
auch an dir, welches Bild der Welt aus
Kinderaugenspricht.

Autor unbekannt