Renovierung des Gemeindezentrums
Nach langer Analyse und Vorplanung bekamen wir im März die Genehmigung des Oberkirchenrates, mit den Sanierungsarbeiten beginnen zu können. Seither ist schon viel geschehen. Manches gut sichtbar, manches im Verborgenen. Was man so nicht sehen kann:
Im Untergeschoss ist im früheren Heizöl-Lagerraum ein extra Raum für die Stromversorgung der Notbeleuchtung entstanden.
- Die Be- und Entlüftung der Hausmeisterwerkstatt wurde verlegt,
- die Zu- und Ableitungen des neuen Behinderten WC’s installiert.
- Der Hohlraum unter dem Saal wurde von fleißigen
- Händen in Eigenleistung isoliert.
- Die Brücke vom Parkplatz her wurde saniert.
- Im Obergeschoss wurde die Wand zum Putzraum entfernt, um Platz für einen neuen Raum zu schaffen: das Behinderten WC, das fast fertig ist.
- Im ganzen Haus wurden Kabel für die Notbeleuchtung und die Fluchtwegbeschilderung verlegt. Dazu wurde die Holzverschalung der Decken abgenommen. Die Holzlatten wurden zum Teil schon wieder angebracht - dank der Helfer sieht es nicht mehr ganz so schlimm aus.
Was in den kommenden Wochen noch so anliegt:
- Die restlichen Kabel werden verlegt, das Behinderten WC wird fertig gestellt.
- Des weiteren werden alle Drahtglasfenster ausgetauscht (einschließlich der Türen),
- Brandschutztüren eingebaut,
- die Heizung in der Kirche optimiert . . .
Es gibt also noch einiges zu tun!
Auf diesem Wege möchten wir Ihnen DANKE sagen für Ihre Geldspenden, für Ihre tatkräftige Unterstützung bei den Arbeiten und für Ihre Gebete. Noch haben wir nicht alles Geld beisammen. Der Spendenstand beläuft sich auf 16.000 Euro. Rund 50 000 Euro benötigen wir. Bitte spenden Sie weiter!
Wer gerne seine Arbeitskraft »spenden« möchte, melde sich bitte im Pfarramt. Dadurch können wir einiges sparen. Egal ob jetzt bei den handwerklichen Arbeiten oder später bei den Putzarbeiten, wenn die Renovierung abgeschlossen ist.
Für den KGR Simone Reusch
Einige Arbeiten möchte ich Ihnen deshalb hier aufzählen: Am Gemäuer zeigen sich Schäden, der Beton ist an einigen Stellen schadhaft und muss saniert werden. So wird die Bodenplatte im Saal von unten saniert und isoliert. Die Schäden im Beton an der Brücke zum Parkplatz werden repariert. Es fehlt eine Toilette für Menschen mit Behinderungen. Diese soll im Erdgeschoss im Bereich der Garderobe eingebaut werden. Der Feuerschutz und andere Sicherheitseinrichtungen fehlen ganz oder entsprechen nicht (mehr) den Vorschriften. So soll z.B. im Bereich nahe der Treppe ins Untergeschoss eine Tür eingebaut werden, die Zugluft verhindern soll. Eine Notbeleuchtung wird installiert. Türen mit Sicherheitsverriegelung werden eingebaut, sodass sie von innen jederzeit geöffnet werden können.
Auch wurde schon lange geklagt, dass es im GZ nicht richtig warm wird. Darum wird jetzt die Heizungsanlage überholt und so eingestellt, dass man sich in jedem Raum wohl fühlen kann.
Von den zuständigen Stellen beim Oberkirchenrat und Kirchenbezirk wurde nun ein erster Bauabschnitt genehmigt. Er umfasst Arbeiten in Höhe von ca. 270.000 Euro. Diese Summe ist aus Zuschüssen und Rücklagen zu finanzieren, auch darf der Erlös aus einer Erbschaft vor fast 50 Jahren verwendet werden. Es bleibt aber noch ein erheblicher Rest von gut 50.000 Euro, den wir aus eigenen Mitteln, Opfern und Spenden, sowie mit Eigenleistungen erbringen müssen.
Auf Beschluss des Kirchengemeinderats wollen wir in diesem Jahr den so genannten »Freiwilligen Gemeindebeitrag« für dieses Bauprojekt erbitten.
Im Namen des Kirchengemeinderats
Pfarrer Johannes Kiuntke

